TAMPEP solidarisiert sich mit unseren Forderungen nach Öffnung der Bordelle

TAMPEP solidarisiert sich mit unseren Forderungen nach Öffnung der Bordelle

TAMPEP existiert bereits seit 1993 als Europäisches, von Sexarbeiter*innen geführtes Netzwerk und macht sich insbesondere stark für die Rechte von migrierten Sexarbeiter*innen. Dabei geht es hauptsächlich um das Recht auf Arbeit, das Recht auf Gesundheit und das Recht, sich frei zu bewegen.

TAMPEP solidarisiert sich mit dieser Erklärung mit der Bewegung von Sexarbeiter*innen im Kampf für gleiche Arbeits- und Menschenrechte.

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Corona – in der Krise zeigt sich die wahre Haltung

Corona – in der Krise zeigt sich die wahre Haltung

EMMA und ihre Redakteurin Chantal Louis entlarven sich mal wieder selbst.
In ihrem Artikel greift sie u. a. den Geschäftsführer des Pascha in Köln an: „Armin Lobscheid hat jetzt übrigens Kurzarbeitergeld beantragt. Schließlich geht ihm gerade eine Menge Geld verloren, allein durch die Mieten für 140 Zimmer fehlen monatlich rund 672.000 Euro Umsatz in der Pascha-Kasse. Das Geld ist allerdings nicht für die Frauen, denn die seien ja schließlich „selbstständig“. Lobscheid will mit dem Zuschuss aus dem Corona-Milliardentopf ausschließlich seine 70 Festangestellten bezahlen: Hausmeister, Friseur, Security, was ein Bordell eben so braucht.“

Heißt es nicht: Gleiches Recht für Alle?

Das Pascha hat wie alle anderen Wirtschaftsunternehmen in den letzten Jahren Steuern gezahlt, sogar mehr als alle anderen, weil in Köln zusätzlich eine „Vergnügungssteuer“ verlangt wird. Die Steuern (und Sozialabgaben), gezahlt von BordellbetreiberInnen und Sexarbeiter*innen, stehen jetzt natürlich auch allen anderen zur Verfügung: der Supermarktkassiererin, der Kranken- und Altenpflegerin, Adidas, Lufthansa und den Solo-Selbstständigen. Warum sollte das Pascha und alle anderen Bordelle in der jetzigen Corona-Krise nicht auch staatliche Unterstützung erhalten?

Und die stehen natürlich auch den Sexarbeiter*innen zu. Nicht nur den selbstständigen Journalist*innen, wie Chantal Louis, sondern auch Emma, Biggi, Natascha, Paula, Johanna, Nicole, Mimmi, Simone, Melitta, Lilly und Frank, Martin und Andreii – egal in welchem Land sie geboren sind. Wir helfen ihnen bei den Anträgen und mit Informationen.

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02. Juni 2017 – Start der bundesweiten Kampagne „Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!“

Einladung zur Vorstellung der Kampagne „SEXARBEIT IST ARBEIT. RESPEKT!“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kampagne "Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!"wir laden Sie hiermit herzlich zur Vorstellung unserer Kampagne Sexarbeit ist Arbeit. Respekt! ein.
Wir starten eine Kampagne für die Menschenrechte der Sexarbeiter*innen und fordern die Rücknahme des Prostituiertenschutzgesetzes, da die geplanten Maßnahmen Sexarbeiter*innen nicht schützen, sondern kontrollieren.
Ziel unserer Kampagne ist es, aktuell die Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes in Ländern und Kommunen zu beeinflussen, mittelfristig weitere Gesetzesverschärfungen zu verhindern und langfristig für die Gleichstellung von Sexarbeit mit anderen Erwerbstätigkeiten zu kämpfen. Gleichzeitig wehren wir uns als Feministinnen gegen den allgemeinen gesellschaftlichen Backlash.
Die geplanten Aktivitäten und Maßnahmen der Kampagne möchten wir Ihnen in unserer Pressekonferenz am 2. Juni, dem internationalen Hurentag, vorstellen und würden uns über Ihr Erscheinen sehr freuen.

Die Pressekonferenz findet statt am
2. Juni 2017 um 11.00 Uhr
im HUZUR Nachbarschaftstreffpunkt Bülowstraße 94/ Ecke Frobenstraße, 10783 Berlin.

PROGRAMM | ABLAUF
Wir haben Vertreter*innen der Sexarbeit, Sozialarbeit sowie feministische Aktivistinnen als Teilnehmerinnen eingeladen, die in knappen Statements ihre Positionen sowie das Kampagnenkonzept vorstellen.
– Astrid Gabb, Leiterin der Fachberatungsstelle „Madonna e.V.“, Bochum
– Dr. Margarete von Galen, Fachanwältin für Strafrecht, Berlin
– Emy Fem, Sexarbeiterin und Aktivistin
– Stephanie Klee, Sexarbeiterin und für die Kampagne/move e.V.
– Stefanie Lohaus, Journalistin, Mitgründerin und –herausgeberin Missy Magazine
– Josefa Nereus, Callgirl und BesD
– Prof. Dr. Kathrin Schrader, University of Applied Sciences Frankfurt , Vorstand von ragazza e.V.
– Magrit Miosga, Journalistin und Moderatorin der Pressekonferenz.

WER WIR SIND
Wir sind ein Netzwerk von Sexarbeiter*innen, feministischen Aktivist*innen und Sozialarbeiterinnen, die sich für die Rechte von Sexarbeiter*innen einsetzen.

V.i.S.d.P. Stephanie Klee, move e.V. – Tel. 0174-9199246

Einladung PDF [506 KB] Einladung [90 KB]

Reaktionen der Presse

Berliner Kurier 28.05.2017

Siegessäule 02.06.2017

kaufmich.com 03.06.2017

Deutsche Aidshilfe 02.06.2017

Berliner Zeitung 02.06.2017

Schlagwort: Solidarität