Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V.
Herzlich willkommen!

Newsticker

In 9 von 16 Bundesländern ist Prostitution wieder erlaubt und die Bordelle geöffnet bzw. öffnen in den nächsten Tagen. Was ist los in Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Bremen und Hessen? Haben sie uns vergessen? Wollen sie erst nach Gerichtsentscheidungen öffnen? – Unterschreibt unseren neuen Appell in der Kampagne „Nein zum Sexkaufverbot. Sexarbeit gleichstellen“.

Wer sind wir und für wen sind wir da?

Als deutschlandweiter Berufsverband der Prostitutionsbranche sind wir der richtige Ansprechpartner

  • für Bordellbetreiber*innen – wir unterstützen Sie mit Rat und Tat in ihrer Geschäftsführung und Weiterentwicklung,
  • für Sexarbeiter*innen – in allen Fragen der Professionalisierung,
  • für alle interessierten Menschen, besonders aus Politik, Medien, Kunst und Kultur, die sich realistisch, sachlich, vorurteilsfrei und neutral über die verschiedenen Facetten der Prostitution informieren wollen.

Wir bieten Unternehmen der Prostitutionsbranche eine Zertifizierung ihrer „Prostitutionsstätte“ an. Nur bei uns gibt es das BSD-Gütesiegel.

Wir initiieren Kampagnen wie „Sexarbeit gleichstellen“, kooperieren mit anderen Branchenverbänden und unterstützen Kampagnen wie „Sexarbeit ist Arbeit – Respekt!“ oder Kunstaktionen wie „Strich-Code-Move“, organisieren Demonstrationen, führen Tage der offenen Türen durch, erstellen und verbreiten Informationsmaterial für und zu unserer Branche und vieles mehr.

Vor allem aber sind wir jederzeit mit einem offenen Ohr sowie Rat und Tat für unsere Mitglieder*innen da! Noch nicht dabei? Dann wird es Zeit! Werde Mitglied – der Verband und ein Netzwerk Gleichgesinnter erwarten dich. Nur gemeinsam sind wir stark!

Kampagne „Sexarbeit gleichstellen!“ geht in die nächste Runde – Zweiter Appell gestartet!

Während der fortwährenden Corona-Massnahmen bleiben die Bordelle geschlossen und selbstständig tätige Sexarbeiter*innen sind in der Ausübung ihres Berufes stark eingeschränkt. Die Reserven sind aufgebraucht und Existenzen bedroht. 

Prostitutionsgegner*innen nutzen nach wie vor die dramatische Lage für ihre sinnfreie Forderung nach einem Sexkaufverbot. Sie argumentieren mit unseriösen Zahlen, verbreiten Horrorgeschichten und benutzen „Kriegssprache“, um zu diskriminieren und zu verleumden.

In unserem zweiten Appell „Nein zum Sexkaufverbot! Sexarbeit gleichstellen!“ hier auf unserer Homepage sowie auf unserer Kampagnen-Website fordern wir ein Ende der Ungleichbehandlung gegenüber anderen Branchen und Perspektiven für unsere. Wir fordern auch ein klares Nein! zur Verbotspolitik, ein Bekenntnis zur diskriminierungsfreien Gleichstellung und realistische Lösungen für bessere Arbeitsbedingungen. Vor allem aber gesetzliche Regelungen, die den Grund- und Menschenrechten gerecht werden und eine Diskriminierung aufgrund der Berufswahl beenden. Unsere Forderungen sind im Detail:

  1. Eine sofortige Beendigung des geltenden Berufsverbot für Sexarbeiter*innen und die Öffnung der Bordelle.
  2. Ein konsequentes Fortsetzen der bisherigen Politik zur Entkriminalisierung, Gleichstellung und Professionalisierung der Sexarbeit.
  3. Ein entschiedenes Entgegentreten der derzeitigen opportunistischen und von Moral statt Fakten geprägten Forderungen nach einem generellen Sexkaufverbot in Deutschland.
  4. Ein Stopp der Diskussionen über ein Sexkaufverbot und über andere gesetzliche Diskriminierungen.
  5. Ein Einsetzen für eine Lösung der dringendsten Probleme hin zu besseren Arbeitsbedingungen.


Gemeinsam mit unseren Partner*innen kämpfen wir für eure Rechte und erhöhen den Druck auf die Politik. Weitere Informationen findet ihr auf der Kampagnenseite, sowie der BSD-Appelle– und Informationsseite. Seit dabei und helft bitte mit!

Profitieren Sie von unserem Knowhow und Engagement

 

Der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V. ist der Berufsverband für Clubs, Bars, Sexkinos, Laufhäuser, SM-Studios, Saunen, FKK-Clubs, Agenturen, Wohnungen mit selbständig arbeitenden Sexarbeiter*innen sowie Callboys, die sexuelle Dienstleistungen aller Art anbieten. Das zum 01.01.2002 in Kraft getretene Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse von Prostituierten (Prostitutionsgesetz – ProstG) schaffte die Grundlage für ein offenes Engagement als Inhaber*in eines bordellartigen Betriebes.

Wir verstehen uns als integraler Bestandteil des Gewerbesystems in der Bundesrepublik Deutschland und bestehen auf Gleichstellung mit anderen Gewerbetreibenden.

 

 

Jahresrückblick 2017

Viele fragen sich was der BSD machtPostkarte Vielfalt tut gutFrontansicht des JustizministeriumsAnsicht Ihk GebäudeHerz Ass Ansicht GebäudeZeitungsartikel zum Bütesiegel für BordelleAnsicht der BSD-Gütesiegel von GütesiegelinhabernDemonstration in DessauTransparent mein Beruf gehört mirDas Dokument für den HurenausweisEinladungs-Postkarte der Linken