Bundesverband sexuelle Dienstleistungen e.V.
Herzlich willkommen!

Newsticker

06. 08. 2020: Pressekonferenz und Demo in Stuttgart – kommt alle. Eine sofortige Öffnung der Bordelle – unter Beachtung von Hygiene-Maßnahmen – ist dringend geboten. Die Branche kann sich und ihre Kunden wie andere Branchen auch schützen. Eine Schlechterstellung von Sexarbeiter*innen, Kunden und BordellbetreiberInnen kann nicht länger hingenommen werden. Passgenaue Hygienekonzepte liegen vor!

Wer sind wir und für wen sind wir da?

Als deutschlandweiter Berufsverband der Prostitutionsbranche sind wir der richtige Ansprechpartner

  • für Bordellbetreiber*innen – wir unterstützen Sie mit Rat und Tat in ihrer Geschäftsführung und Weiterentwicklung,
  • für Sexarbeiter*innen – in allen Fragen der Professionalisierung,
  • für alle interessierten Menschen, besonders aus Politik, Medien, Kunst und Kultur, die sich realistisch, sachlich, vorurteilsfrei und neutral über die verschiedenen Facetten der Prostitution informieren wollen.

Wir bieten Unternehmen der Prostitutionsbranche eine Zertifizierung ihrer „Prostitutionsstätte“ an. Nur bei uns gibt es das BSD-Gütesiegel.

Wir initiieren Kampagnen wie „Sexarbeit gleichstellen“, kooperieren mit anderen Branchenverbänden und unterstützen Kampagnen wie „Sexarbeit ist Arbeit – Respekt!“ oder Kunstaktionen wie „Strich-Code-Move“, organisieren Demonstrationen, führen Tage der offenen Türen durch, erstellen und verbreiten Informationsmaterial für und zu unserer Branche und vieles mehr.

Vor allem aber sind wir jederzeit mit einem offenen Ohr sowie Rat und Tat für unsere Mitglieder da! Noch kein Mitglied? Dann wird es Zeit! Werde Mitglied – der Verband und ein Netzwerk Gleichgesinnter erwarten dich. Nur gemeinsam sind wir stark!

Kampagne „Sexarbeit gleichstellen!“ ist gestartet

Seit Beginn des Lockdowns sind Bordelle geschlossen und Sexarbeit verboten. Die damit verbundenen Ausfälle treiben die Betriebe und Sexarbeiter*innen in den Ruin. Trotz vorhandener Hygienekonzepte ist keine Änderung in Sicht, obwohl andere Branchen gerade wegen ihrer Hygienekonzepte den Betrieb wieder aufnehmen durften. Mit unserem Appell und einer neuen Kampagnen-Website fordern wir ein Ende der Ungleichbehandlung gegenüber anderen Branchen und Perspektiven für unsere! Unsere drei Forderungen sind im Detail:

  1. Die sofortige Beendigung des geltenden Berufsverbot für Sexarbeiter*innen und die Öffnung der Bordelle.
  2. Das konsequente Fortsetzen der bisherigen Politik zur Entkriminalisierung, Gleichstellung und Professionalisierung der Sexarbeit.
  3. Ein entschiedenes Entgegentreten der derzeitigen opportunistischen und von Moral statt Fakten geprägten Forderungen nach einem generellen Sexkaufverbot in Deutschland.


Gemeinsam mit unseren Partnern kämpfen wir für eure Rechte und erhöhen den Druck auf die Politik. Weitere Informationen findet ihr auf der Kampagnenseite, sowie der Appell– und Infoseite. Seit dabei – Helft mit!

Profitieren Sie von unserem Knowhow und Engagement

 

Der Bundesverband sexuelle Dienstleistungen e. V. ist der Berufsverband für Clubs, Bars, Sexkinos, Laufhäuser, SM-Studios, Saunen, FKK-Clubs, Agenturen, Wohnungen mit selbständig arbeitenden Sexarbeiterinnen sowie Callboys, die sexuelle Dienstleistungen aller Art anbieten. Das zum 01.01.2002 in Kraft getretene Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse von Prostituierten (Prostitutionsgesetz – ProstG) schaffte die Grundlage für ein offenes Engagement als Inhaber*in eines bordellartigen Betriebes.

Wir verstehen uns als integraler Bestandteil des Gewerbesystems in der Bundesrepublik Deutschland und bestehen auf Gleichstellung mit anderen Gewerbetreibenden.

 

 

Jahresrückblick 2017

Viele fragen sich was der BSD machtPostkarte Vielfalt tut gutFrontansicht des JustizministeriumsAnsicht Ihk GebäudeHerz Ass Ansicht GebäudeZeitungsartikel zum Bütesiegel für BordelleAnsicht der BSD-Gütesiegel von GütesiegelinhabernDemonstration in DessauTransparent mein Beruf gehört mirDas Dokument für den HurenausweisEinladungs-Postkarte der Linken