BSD – Rechtshilfefonds

BSD – Rechtshilfefonds

Was soll ein Rechtshilfefonds? Was ist das? Was bringt er? Wofür?

Die Zeiten vor Corona haben uns schon oft verzweifeln lassen. Ob es um den Hurenausweis und die damit einhergehende Zwangsregistrierung und Zwangsberatung von Sexarbeiter*innen ging oder um die Willkür von Behörden, die unter dem Prostituiertenschutzgesetz unverhältnismäßige Forderungen stellten und aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Erlaubnis als Prostitutionsstätte verweigerten, diese unnötig in die Länge zogen oder das Baurecht vorschoben und plötzlich eine Sperrgebiets-Verordnung mit weitreichenden Einschränkungen für Betriebe und Branche erließen.

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01.09.2021, 11 Uhr: Pressekonferenz in Stuttgart-Leonhardviertel

01.09.2021, 11 Uhr: Pressekonferenz in Stuttgart-Leonhardviertel

Den Wert von Sexarbeit nutzen – Rechte achten

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Pressekonferenz in der Bar Messalina, Leonhardstr. 7, Stuttgart/Leonhardviertel

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Sexarbeit hat einen Wert – in medizinischer, psychologischer und sozialer Hinsicht. Darauf könnte die Gesellschaft nach der Pandemie aufbauen.

Doch leider verallgemeinert die Politik die Vielfalt der Sexarbeit, pauschaliert und benachteiligt oder will das Thema nicht anpacken. Das kann eine liberale Gesellschaft nicht hinnehmen!

Die Corona-Pandemie mit der Schließung der Bordelle und dem Verbot der Sexarbeit hat deutlich gemacht, was ein Verdrängen der Branche ins „Dunkelfeld“ für alle Beteiligten bedeutet. Nun muss die Lage analysiert werden, die Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) muss überprüft werden und strukturelle Probleme gehören diskutiert und gelöst.

Wie wird sich die Prostitutionsbranche verändern? Wo hat sie sich schon gewandelt? Wie stellen wir uns eine gute Zusammenarbeit mit allen politischen Akteuren – unter Wahrung  unserer Rechte – vor?

Darüber wollen wir Ihnen berichten und laden Sie zu unserer ersten gemeinsamen Pressekonferenz ein.

Wir beachten die Corona-Regeln und bitten daher um Anmeldung  für die Pressekonferenz: info@bsd-ev.info

Stephanie Klee                          John Heer
BSD e.V.                                       Verband deutscher Laufhäuser e.V.
0174 919 9246                             0172 990 0407

17.12.2020: Internationaler Tag zur Beendigung von Gewalt an Sexarbeiter*innen

17.12.2020: Internationaler Tag zur Beendigung von Gewalt an Sexarbeiter*innen

 

Feedback und Resonanz zu Aktionen zum Internationalen Tag zur Beendigung von Gewalt an Sexarbeiter*innen

 

 

 

Weitere Infos und Statements sind zu sehen auf unserer facebook-Seite.

Presse:
17.12.2020: Arts of the Working Class: Interview zum Internationalen Tag……

17.12.2020: Frauenseite Bremen

http://madamekali.de/html/againstviolence.html

Gewalt begegnet uns auch in der Sexarbeit, wie im häuslichen Bereich und in den verschiedensten Arbeitskontexten. Da ist die Sexarbeitsbranche nicht besser und nicht schlechter als andere – wir sind halt das Spiegelbild der Gesellschaft.

Allerdings lehnen wir jede Form von Gewalt und Ausbeutung in der Sexarbeit ab, sei es zwischen Sexarbeiter*in und Kunden, Sexarbeiter*innen untereinander oder zwischen Sexarbeiter*in und Bordellbetreiber*in. Dies sind zwar Ausnahmen, die wir jedoch nicht hinnehmen wollen. Wir unterstützen aktiv Sexarbeiter*innen, sich dagegen zur Wehr zu setzen, auch mit Hilfe der Regelungen des Strafgesetzbuches.

Tatsächlich betrachten wir starke Sexarbeiter*innen als beste Voraussetzungen, alle Gefahren zu begegnen. Deshalb machen wir uns stark für eine Professionalisierung von Sexarbeiter*innen.

Daneben hat die Corona-Pandemie auch die Benachteiligungen der Branche insgesamt deutlich gemacht. Strukturelle Gewalt ist nach wie vor die entscheidende Stellschraube für Gleichstellung, Rechte und Respekt.

Wir planten als gemeinsame Aktion, in Kooperation mit dem BesD, deutschlandweit am 17. 12. in verschiedenen Städten Versammlungen und sonstiges durchzuführen. Bedingt durch den verordneten harten Corona-Lockdown haben wir alles abgesagt, aber auch weil wir uns beteiligen wollen an der Gesundheit aller und der Reduzierung der Infektionszahlen.

Online Aktionen werden natürlich trotzdem stattfinden.

Gemeinsam sind wir stark! BesD und BSD rufen auf zum deutschlandweiten, virtuellen Aktionstag am 17.12.2020. Mit unseren Bündnispartner*innen aus Gesundheitsämtern, Fachberatungsstellen der Prostitution, Aidshilfen und proFamilia berichten wir über die tatsächlichen Arbeitsverhältnisse in der Prostitution, den Anforderungen an Sexarbeiter*innen und Bordellbetreiber*innen, den Wünschen und Bedürfnisse der Kunden, den gesetzlichen Vorgaben, den Gefahren von Abhängigkeiten und Gewalt, aber auch den aktuellen Fragen, die sich aus der Corona-Pandemie ergeben und beantworten gern die Fragen von interessierten Bürger*innen.

Internationaler Tag zur Beendigung von Gewalt an Sexarbeiter*innen

Flyer: 17.12.20: Internationaler Tag zur Beendigung von Gewalt an Sexarbeiter*innen

17.12. - Aktionstag

Aktionstag findet deutschlandweit statt, um auf tatsächliche und strukturelle Gewalt in der Sexarbeit aufmerksam zu machen

Für weitere Infos zum Gedenktag verweisen wir auf den Blog von Sonja Dolinsek
„Menschenhandel heute“:
17. Dezember: Der Internationale Tag gegen Gewalt an Sexarbeiter_innen (International Day to End Violence Against Sex Workers)

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Schlagwort: Gesetze