Moulin Rouge in Köln

Moulin Rouge in Köln

Deutschland hat ein neues Musical: Moulin Rouge.

Anknüpfend an das legendäre Cabaret in Paris und den Film wird nun in Köln die Geschichte der Hure Satin erzählt,  die vom Vater zur Prostitution gezwungen worden war und sich von den Straßen in Montmartre „hocharbeitet“ hat und nun der Star im Moulin Rouge ist. Das steht jedoch vor dem Bankrott und braucht unbedingt einen Investor. Der ist schnell im Duke gefunden, der jedoch nur unter der Voraussetzung, dass Satin “ ihm mit Haut und Haaren gehört“, die neue Show eines aufsteigenden, jungen, attraktiven, nur leider mittellos Künstlers finanzieren wird.

Und hier beginnen die Verwicklungen: Satin und der junge Künstler verlieben sich, sie treffen sich heimlich, der Duke erfährt davon und setzt Satin ein Ultimatum: er oder der Künstler. Satin ist hin-und hergerissen, denn das Moulin Rouge ist ihre Familie und braucht das Geld des Duke.

Letztendlich entscheidet sie sich für die Liebe und die Freiheit und für die Karriere des Künstlers. Nur leider ist sie unheilbar krank und stirbt bei der Premiere der neuen Show. (Interessant ist, dass auf der Website der klare Bezug zu Satin als Hure nicht zu finden ist!)

Es gibt also kein Happy End!

Ein rührend, kitschiges Märchen, Klamauk, Herz + Schmerz, doch bar jedem Bezug zur Realität.

Daneben begeistern die Dekoration, die Bühnenbilder, die Kostüme, der Gesang und Tanz. Wie im Rausch wird man mitgerissen, um am Ende, nach der geplanten Zugabe, in Standing Ovations zu applaudieren.

Trailer und weitere Infos: hier

Interessant ist auf der Website des Musicals die Historie des Moulin Rouge in Paris.

Eine erste Kritik: https://www.glamour.de/artikel/moulin-rouge-musical-koeln-kritik

29. 07. 2020 – Pressespiegel der Demo in Köln: „Levve und levve losse“ in Köln

08. 08. 2020 – rbb: „Sexarbeit in der Pandemie „Ich habe die komplette Corona-Zeit durchgearbeitet“

30. 07. 2020: youtube: RotlichtAN – Demo am Dom 

 

29. 07. 2020 – Aufruf der Deutschen Aidshilfe/Berlin: „Sexarbeit wieder zulassen – jetzt!“

 

Sexarbeiter:innen-Demo (Corona) in Köln ‍❤️‍‍ „Levve und levve losse“ mit Mark Benecke.

Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke auf der Demo der Sex-Arbeiter:innen in Köln im Schatten des Kölner Domes und vor allem im Schatten von Corona Auch Veranstaltungs-Techniker:innen und viele andere haben schwere Sorgen:

29.07.2020: „Levve und levve losse“

29.07.2020: „Levve und levve losse“

Große bundesweite Hurendemo
in Köln auf der Domplatte/Bahnhofsplatz
Mittwoch, 29.07.2020, 17 – 19 Uhr

„Levve und levve losse“

Seit dem Corona-Lockdown Mitte März und der Schließung aller Bordelle setzen wir uns bei den Politiker*innen der 16 Bundesländer für eine Öffnung der Prostitutionsstätten ein, damit Sexarbeiter*innen wie gewohnt in einem sicheren Umfeld arbeiten können.

Wir fordern ein Ende des Berufsverbots! Vernichtet nicht unsere Existenzen! Treibt uns nicht in unbekannte, unsichere Situationen! Achtet unsere Kompetenzen!
Wir sind erfahren im Gesundheitsschutz und Expert*innen in Sachen Prävention. Unsere Arbeit ist wichtig für unsere Kund*innen und für die Gesellschaft.

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Schlagwort: Köln