2. Juni = Internationaler Hurentag

Kampf um gleiche Rechte

1975 hatten in Lyon/Frankreich Sexarbeiter*innen die Kirche Saint Nizier für mehrere Tage besetzt. Vorausgegangen waren vermehrte Razzien der Polizei mit Bußgeldern, weil Sexarbeiter*innen auf der Straße auf ihre Kunden warteten. Dagegen wurden sie nach 2 Morden an Sexarbeiter*innen nicht aktiv. Seitdem demonstrieren Sexarbeiter*innen weltweit am 2. Juni und fordern Gleichstellung mit anderen Erwerbstätigen.

Auch heute kann man in Deutschland nicht von gleichen Rechten für die Sexarbeitsbranche sprechen:

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02. Juni 2019 – Internationaler Hurentag

Anlässlich des Internationalen Hurentages gingen gestern mehr als 200 Sexarbeiter*innen und FreundInnen in Berlin auf die Straße und demonstrierten gegen die nach wie vor bestehenden rechtlichen und gesellschaftlichen Diskriminierungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


1975
hatten in Lyon Sexarbeiter*innen die Kirche Saint Nizier für mehrere Tage besetzt. Vorausgegangen waren vermehrte Razzien der Polizei mit Bußgeldern, weil Sexarbeiter*innen auf der Straße auf ihre Kunden warteten. Dagegen wurden sie nach 2 Morden an Sexarbeiter*innen nicht aktiv.

Andere Sexarbeiter*innen solidarisierten sich und besetzten Kirchen in anderen französischen Städten.
Sie forderten mehr Schutz, bessere Arbeitsbedingungen und Rechte. Die Politiker*innen weigerte sich, sie anzuhören oder mit ihnen in den Dialog zu treten und ließen stattdessen nach wenigen Tagen die  Kirchen räumen.

Schlagwort: Hurentag