Demonstration in Hamburg/Herbertstr.: „Sexy Aufstand auf der Reeperbahn“

Demonstration in Hamburg/Herbertstr.: „Sexy Aufstand auf der Reeperbahn“


Das hat Hamburg, das hat Deutschland noch nicht erlebt:

Mehr als 100 Prostituierte demonstrierten für ihre Rechte und die Öffnung der Bordelle.

Und sie präsentierten sich in ihrer Vielfalt, stellten ihre individuellen Forderungen, standen bereit für den Dialog, gewährten Einblicke in ihre Arbeitsplätze und boten den mehr als 500 Gästen und Journalist*innen grandiose Bilder, Statements und erhielten sehr viel Unterstützung von der Polizei der Davidwache und noch mehr Sympathie und Solidarität durch die Besucherinnen und Besucher. Solidarität, die sie von der Politik vermissen.

Die KollegInnen in Hamburg sind auch schon mit einer eigenen website www.sexy-aufstand-reeperbahn.de präsent. Bravo – die sind echt fix!

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02. Juni 2020: Berichte über Aktionen zum Welthurentag

Aktionen haben stattgefunden in:

BERLIN am Brandenburger Tor:

Neue Verbündete: die Omas gegen rechts. Auch sie haben mit uns am Brandenburger Tor demonstriert.

https://omasgegenrechts.berlin/2020/06/03/stigma-kills/

Bremerhaven in der Lessingstraße/Fensterprostitution:

(Fotograph: Günter Zint/Panfoto)

Freiburg vor Apartment6:

Nürnberg im Hauptbahnhof:

Hamburg am Hansaplatz:

Dresden:

Pressespiegel zu den Aktionen am 02. Juni

 

 

03. + 06. März 2016 – Aktion gegen den sog. Hurenausweis

Der Plan der Koalitionsregierung aus CDU/CSU und SPD, Prostitution im sog. ProstituiertenSchutzGesetz umfassend zu kontrollieren und zu reglementieren, beinhaltet auch eine „Zwangs-Beratung“ und „Zwangs-Registrierung“ aller Prostituierten. Dagegen wehrten sich diese erneut in einer Straßenaktion beim Sexarbeits-Kongress am 03. 03. 2016 in Hamburg und während eines eigenen Blocks bei der Frauen*kampftagsdemo am 06. 03. 2016 in Berlin:
Es wurde eine provisorische Registrierungsbehörde aufgebaut, bei der alle Interessierten sich informieren konnten. Auch konnten sie auf einem symbolischen Hurenausweis ihre persönlichen Daten eintragen und abstempeln lassen. So fühlten „Unbeteiligte“ das für SexarbeiterInnen zu erwartende diskriminierende Prozedere: totale staatliche Überwachung und Aufhebung der Anonymität, die Schutz bedeutet. Diskriminierung und Stigmatisierung werden dagegen zunehmen, denn Sexarbeit ist längst nicht respektiert und anerkannt.

 

 

Das Dokument für den Hurenausweis 

Schlagwort: Hamburg