29. 07. 2020 – Pressespiegel der Demo in Köln: „Levve und levve losse“ in Köln

08. 08. 2020 – rbb: „Sexarbeit in der Pandemie „Ich habe die komplette Corona-Zeit durchgearbeitet“

30. 07. 2020: youtube: RotlichtAN – Demo am Dom 

 

29. 07. 2020 – Aufruf der Deutschen Aidshilfe/Berlin: „Sexarbeit wieder zulassen – jetzt!“

 

Sexarbeiter:innen-Demo (Corona) in Köln ‍❤️‍‍ „Levve und levve losse“ mit Mark Benecke.

Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke auf der Demo der Sex-Arbeiter:innen in Köln im Schatten des Kölner Domes und vor allem im Schatten von Corona Auch Veranstaltungs-Techniker:innen und viele andere haben schwere Sorgen:

05. 08. 2020 – taz: „Ungeschützt“

Das Corona-Verbot, wonach nun schon seit 5 Monaten die Bordellen geschlossen sind, treibt jeden Tag mehr und mehr Sexarbeitarbeiter*innen – ohne Schutz – auf die Straßen und zu Haus- und Hotelbesuchen. Wir haben immer davor gewarnt.

Der Journalist Mitsuo Iwamoto ist den Vorwürfen an die Politik nachgegangen und hat die Not bestätigt gefunden, aber auch leider von Gewalt und Übergriffen erfahren.

Ungeschützt

Wegen Corona sind Bordelle geschlossen. Viele Sexarbeiter*innen müssen dennoch weiter ihre Dienste anbieten – und sind dabei gefährdeter als sonst.

20. 07. 2020: Brandbrief an die Politik

Öffnet die Bordelle – auch Sexarbeit braucht eine Perspektive

Der Staat und die politischen Entscheidungsträger haben wegen Covid19 alle Bordelle deuschlandweit Mitte März geschlossen. Während rundum das Leben langsam wieder erwacht, die Geschäfte, Restaurants, Hotels öffnen und trotz kleiner Kundenzahl ein Überleben möglich erscheinen lässt, bleibt die Politik in Sachen Sexarbeit still. Selbst Frisöre, Kosmetik, Massagen, Kontaktsport – also körpernahe Dienstleistungen und ähnliches – sind wieder erlaubt. Auch in Schwimmbädern, Fitness- und Tanzstudios ist ein Mindestabstand nicht mehr einzuhalten, in Saunen können wieder Aufgüsse genossen werden und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen mit bis zu 300 Personen stattfinden. Selbst Swingerclubs sind wieder am Start. Doch die Prostitutionsstätten bleiben zu.

Wir wenden uns erneut an die Bundes- und Landespolitiker und fordern:

  • Stellen Sie sich den Realitäten!
  • Bordelle bieten Schutz und gute Arbeitsbedingungen!
  • Halten Sie uns nicht für dümmer als andere Selbstständigen und Gewerbetreibenden!
  • Achten Sie unsere Rechte!
  • Verspielen Sie nicht unseren Respekt und den, den wir vor dem Staat haben sollten!

Vollständigen Brief lesen: Brief an die Politik 20. 07.2020

 

06.08.2020: Das ist nicht genug – öffnet alle Bordelle.

06.08.2020: Das ist nicht genug – öffnet alle Bordelle.

 

 

Donnerstag, den 06. August 14.00 Uhr

Demo in Stuttgart – Leonhardviertel

 

 

Nach der völlig überfüllten Pressekonferenz in der Tabeldance-Bar Messalina (mit Redebeiträgen von Herrn Franz Kibler/Geschäftsführer der Aidshilfe Stuttgart, Frau Laura Halding-Hoppenheit/Vorstand der Aidshilfe und Mitglied der Linken, Johanna Weber/politische Sprecherin des besd, Daria/Domina und Mitglied des besd, John Heer/Betreiber des Messalina und Stephanie Klee/Vorstand BSD) startete die Kundgebung auf dem Wilhelmsplatz mit Wortbeiträgen und mehr als 200 TeilnehmerInnen.
Ein großes Danke gehört der Stuttgarter Gruppe mit Daria, Alraune und Herrn Heer für die grandiose Vorbereitung und Durchführung.

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Schlagwort: Bordelle