03.+ 06. März 2016

Der Plan der Koalitionsregierung aus CDU/CSU und SPD, Prostitution im sog. ProstituiertenSchutzGesetz umfassend zu kontrollieren und zu reglementieren, beinhaltet auch eine „Zwangs-Beratung“ und „Zwangs-Registrierung“ aller Prostituierten. Dagegen wehrten sich diese erneut in einer Straßenaktion beim Sexarbeits-Kongress am 03. 03. 2016 in Hamburg und während eines eigenen Blocks bei der Frauen*kampftagsdemo am 06. 03. 2016 in Berlin:
Es wurde eine provisorische Registrierungsbehörde aufgebaut, bei der alle Interessierten sich informieren konnten. Auch konnten sie auf einem symbolischen Hurenausweis ihre persönlichen Daten eintragen und abstempeln lassen. So fühlten „Unbeteiligte“ das für SexarbeiterInnen zu erwartende diskriminierende Prozedere: totale staatliche Überwachung und Aufhebung der Anonymität, die Schutz bedeutet. Diskriminierung und Stigmatisierung werden dagegen zunehmen, denn Sexarbeit ist längst nicht respektiert und anerkannt.



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